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Entscheidung nach vier Jahren Provisorium

die Freie Wähler Ratsfraktion fordert noch vor der Sommerpause eine Entscheidung über folgenden Antrag:

Die endgültige Platzierung des Kassenhäuschens für den Kurpark-Haupteingang wird beschlossen, damit der Konzerthallen-Vorplatz frei zugänglich wird. Es soll im Zuge der Längsachse linksseitig des Vorplatzes aufgestellt werden (siehe Zeichnung). Die provisorische Einzäunung zwischen Kurhaus und Gradierwerk wird abgebaut.

Begründung:
Im Anhang sind einige Auszüge aus den Niederschriften der letzten 4 Jahre, die deutlich machen, dass nun endlich Entscheidungen gefällt werden müssen. Ansonsten wirkt der Stadtrat unglaubwürdig und inkompetent.
Der Eintritt in das begehbare Gradierwerk kann kostengünstig durch ein Drehkreuz mit Chipeinwurf erfolgen.

Auszug aus den Diskussionen der letzten 4 Jahre:
Niederschrift 18.09.2007
Herr Kaufmann führt für die Fraktion der CDU aus, dass eine Bürgerbeteiligung für seine Fraktion einen hohen Stellenwert hat. Gerade die Position des Kassenhäuschens ist nicht ausreichend diskutiert worden. Daher ist es wichtig, dass bei der Bürgerversammlung eine zweite Alternative zur Diskussion gestellt wird, bei der sich das Kassenhäuschen an einer anderen Stelle, nämlich entlang der Längsachse, befindet. Dann können sich die Bürger auch gegen eine Kasse an dieser Stelle und die damit verbundene vorzeitige Absperrung des Platzes wenden.

Bürgerversammlung 11.10.2007
Herr Ehrig stellt die Planung des Platzes anhand von Folien dar. Zur Abgrenzung des öffentlichen vom eintrittspflichtigen Bereich stellt er zwei verschiedene Entwürfe vor. Ein Entwurf sieht die Abgrenzung zwischen dem Kurhaus und dem neuen Gradierwerk durch ein gläsernes Kassenhäuschen vor, so dass der gesamte Konzerthallenvorplatz eintrittspflichtig ist Damit ist eine ruhige Atmosphäre gewährleistet. Die zweite Variante sieht das Kassenhäuschen entlang der Längsachse vor. Dadurch ist der Platz für alle Besucher geöffnet und wird belebt (s. auch Anlage: Kurzbeschreibung und Verkleinerung der Planung).

Niederschrift 04.12.2007
Herr Kannapin erklärt für die Fraktion der FWG, dass die Eingangsvariante bevorzugt wird, bei der die Konzerthalle frei zugänglich ist. Wie die Bürger auch in der „planBar“ vortrugen, gibt es schon zu viele Hemmschwellen in der Stadt. Die Konzerthalle sollte nicht auch abgesperrt werden. Herr Kaufmann ergänzt, dass die Fraktion der CDU den Entwurf gestalterisch sehr gut fin-det. Allerdings sieht sie Schwächen: Einmal sollte es in der Vorlage heißen, dass die Kosten von 1,6 Mio. Euro nicht überschritten werden „dürfen“, anstatt nicht überschritten werden „sollen“, um sicherzustellen, dass der Kostenrahmen tatsächlich eingehalten wird. Außerdem kann die CDU der Variante 1, die ei-nen kostenpflichtigen Zugang zum Konzerthallenvorplatz vorsieht, nicht zustimmen, sondern besteht aus zwei Gründen auf die Umsetzung von Variante 2.

Niederschrift 08.12.2009
Herr Kannapin stellt noch einmal fest, dass der Eingangsbereich zum kostenpflichtigen Kurpark noch nicht endgültig festgelegt worden sei. Die Darstellung des Kassenhäuschens auf dem Plan sei insofern eventuell irreführend. Er gibt zu bedenken, dass sich der Bootsverleih und der Kinderspielplatz nachmittags im Schatten befinden werden. Er erkundigt sich, inwiefern sich die Benutzung der Wege durch die Paulinchen-Bahn auf deren Beschaffenheit auswirke
Herr Oberweis antwortet, dass dies nur eine vorläufige Planfassung sei und die endgültige Entscheidung über die Platzierung des Kassenhäuschens im Frühjahr getroffen werde.

Niederschrift 01.06.2010
Herr Kannapin weist darauf hin, dass hinsichtlich des Kassenhäuschens noch kein Beschluss vorhanden sei. Herr Wötzel erklärt hierzu, dass das Kassenhäuschen zunächst an den ursprünglichen Standort gesetzt werden soll, gerade weil es keine weitergehenden Beschlüsse gebe. Herr Hinke macht deutlich dass die Politik hierdurch auch ausreichend Zeit für weitere Beratungen und Beschlussfassungen habe.

Niederschrift 05.04.2011
Herr Kannapin erkundigt sich nach dem aktuellen Stand hinsichtlich des Kassenhäuschens auf dem Vorplatz der Konzerthalle. Herr Oberweis berichtet, dass dieses Thema noch im Vorstand des Staatsbades beraten werde. Nach Abschluss der dortigen Beratungen werde sicherlich eine Empfehlung an diesen Ausschuss ergehen.

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